04.09.2025
Satelliten-Veranstaltung
in Bad Sobernheim

Der Demokratie-Tag in der Freizeit- und Bildungsstätte Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim

Freizeit- und Bildungsstätte Max-Willner-Heim

Auf einen Blick

Wann

Donnerstag, 04.09., ab 13:00 Uhr

Wo

Freizeit- und Bildungsstätte Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim

Anmeldung

Eine Anmeldung ist möglich unter diesem Link.

Im Rahmen des 20. Demokratie-Tags öffnete das Max-Willner-Heim seine Türen im Rahmen von zwei Gruppenführungen mit anschließendem Gespräch, um 13:00 Uhr oder um 15:00 Uhr (jeweils einstündig). Bitte beachten Sie, ausreichend Zeit für Einlass und Sicherheitskontrolle einzuplanen, eine Anmeldung und das Mitbringen eines amtlichen Lichtbildausweises ist erforderlich.

Die Freizeit- und Bildungsstätte Max-Willner-Heim in Bad Sobernheim ist bereits seit den 1950er Jahren ein begehrter Veranstaltungsort für das vielfältige Programm der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). Durch stetige Erweiterung und Modernisierung bietet diese Einrichtung die geeigneten Voraussetzungen für die Durchführung von Ferienfreizeiten, Seminaren, Projekten und besonderen Veranstaltungen. Das Haus ist als jüdischer Treffpunkt in Rheinland-Pfalz eine bekannte und beliebte Adresse für alle Generationen, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und soziale Netzwerke zu bilden. Es stellt vulnerablen Gruppen und zugewanderten Mitgliedern jüdischer Gemeinden ein vielfältiges Angebot zur Verfügung und unterstützt ihre Integration. Tausende Menschen haben das Max-Willner-Heim in den vergangenen 70 Jahren besucht, und somit ist der kleine rheinlandpfälzische Ort Bad Sobernheim untrennbar mit der Stärkung jüdischen Lebens in Deutschland verbunden.

Zur Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST): Die ZWST bildet den Zusammenschluss der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die ZWST die jüdischen Gemeinden und Landesverbände auf dem Gebiet der jüdischen Sozialarbeit. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Rund 120 Mitarbeiter:innen gehören zum festen Stab des Wohlfahrtsverbandes, dazu kommen freie Kräfte und zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer:innen. Die ZWST macht sich Teilhabe und Empowerment marginalisierter Gruppen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft zu ihrer Kernaufgabe. Das verbandsspezifische Leitbild der ZWST ergibt sich aus dem hebräischen Begriff der „Zedaka“, dem sozialreligiösen Verständnis der Wohltätigkeit im Judentum. Die jüdische Wohlfahrtspflege hat seit Gründung der ZWST im Jahr 1917, der Zwangsauflösung unter der Nazi-Herrschaft im Jahr 1939 und ihrer Neugründung im Jahr 1951 tiefe Einschnitte erfahren. Trotz aller historischen Umbrüche trägt dieses Leitbild seit über 100 Jahren die vielfältigen Handlungsfelder der ZWST und wird aktuellen Veränderungen laufend angepasst.

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